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| Auf dem „Malerweg“ zogen vor 200 Jahren Künstler aus Dresden zu den Schönheiten des Elbsandsteingebirges, - um sie zu entdecken und zu preisen.
Ungezählte Bilder, Stiche und Grafiken entstanden. Maler wie Caspar David Friedrich machten die Sächsische Schweiz mit ihren Zeichnungen und Gemälden bekannt und berühmt. Die „alten“ Motive inspirieren uns noch heute.
Auf der Bastei entsteht im Schweizerhaus eine Dauer-Ausstellung zum Thema „Elbsandsteingebirge Natur und Kunst“, in der dies nachempfunden werden kann. Der Förderverein hat den Aufbau und die Betreibung dieser Nationalpark-Ausstellung in Zusammenarbeit mit der Berghotel Bastei GmbH übernommen. Die Kosten für die Ausstellung belaufen sich auf rund 35.000 €, die zu einem erheblichen Teil über Spenden aufzubringen sind.
weitere Informationen zum Malerweg finden Sie hier
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Der Malerweg Elbsandsteingebirge wurde als Deutschlands schönster Wanderweg gekürt.

Einer der Höhepunkte auf der Wander- und Trekking Messe TourNatur in Düsseldorf war die Verleihung des Preises für “Deutschlands schönsten Wanderweg" durch das Wandermagazin. Am 1. September 2007 nahmen Landrat Michael Geisler, Tino Richter, Geschäftsführer und Yvonne Brückner, Projektmanagerin des Tourismusverbandes Sächsische Schweiz, diese Auszeichnung von Lukas Meindl entgegen. “Wir nehmen diesen Preis stellvertretend für alle Mitglieder des Tourismusverbandes, alle Dienstleister und alle, die von der Idee bis zur Ausführung an diesem Projekt mitgewirkt haben, entgegen³, sagte Landrat Geisler beim Erhalt der Urkunde.
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Aussichtsturm Großer Winterberg
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| Aussichtspunkte gehören zu den Höhepunkten jeder Wanderung durch das Elbsandsteingebirge. Im Nationalpark kann jedoch nicht jede Aussicht dauerhaft von Bewuchs freigehalten werden. Um so wichtiger ist die Erhaltung und Rekonstruktion vorhandener Aussichtstürme. Den besten Rundblick über die Sächsisch- Böhmische Schweiz konnte man früher vom Aussichtsturm des Großen Winterberges genießen. Dieser ist leider bereits seit über 30 Jahren baupolizeilich gesperrt. Unser Verein hat sich die rasche Rekonstruktion und Wiedereröffnung des Aussichtsturmes auf dem Großen Winterberg zum Ziel gesetzt. |
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Schlechte Aussichten für den Aussichtsturm
Von Daniel Förster
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Auf dem Winterberg wird der Turm der Gaststätte saniert. Zankapfel ist die Höhe - Bäume könnten die Sicht versperren.
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Müssen dutzende Bäume sterben, damit Ausflügler die historische Aussicht auf die Sächsisch-Böhmische Schweiz genießen können oder müssen sie sich künftig mit einem eingeschränkten Blick auf die einzigartige Landschaft begnügen? Um die Sanierung des Aussichtsturms auf dem Großen Winterberg ist ein heftiger Streit entbrannt.
Seit über 30Jahren ist der 17,50Meter hohe Turm an der Berggaststätte baupolizeilich gesperrt. Als das Bauwerk zur Jahrhundertwende generalüberholt wurde, sei das offenbar nicht fachgerecht geschehen, sagt der projektleitende Architekt Alexander Schlotter vom Planungsbüro Raum und Bau Dresden. "Die Konstruk-tion hat sich gesetzt, geneigt und gedreht", sagt der Experte.
Der Freistaat als Grundstückseigentümer saniert nun das Wahrzeichen bis Ende 2008. Das Fundament ist bereits fertig. Der eigentliche Turm, eine Fachwerkskonstruktion, ist nach den Plänen der Sächsischen Immobilien- und Baumanagement GmbH (SIB) ab dem Frühjahr dran. Dessen Höhe ist jetzt Stein des Anstoßes zwischen Nationalparkamt auf der einen und der SIB auf der anderen Seite.
Laternengeschoss kommt weg
"Die Sanierung erfolgt rein denkmalgerecht", sagt SIB-Sprecherin Cornelia Badhorn. "Der Aussichtsturm wird in den Zustand, wie er um 1846/48 gebaut wurde, zurückversetzt." Im Klartext: Das in den 30er Jahren auf der Aussichtsebene nachträglich aufgesetzte marode Laternengeschoss - es diente eine Zeit lang als Feuerschutzausblick - wird abgenommen.
"Die Plattform ist dann höhengleich mit den Kronen der Bäume", kritisiert Jürgen Phoenix vom Nationalparkamt. Baumwipfel würden bis in Augenhöhe der Turmhaube reichen, der Turm mit seiner geringeren Höhe den Blick ins Elbtal, Richtung Bad Schandau stark einschränken, stellt er fest.
Als der Turm samt der Gastwirtschaft auf dem Basaltgipfel errichtet wurde, war der Große Winterberg - wie alte Postkarten zeigen - nahezu kahl. Der Wald war ein Opfer des Raubbaus geworden. Heute ist der Gipfel wieder bewaldet. Über 160Jahre alte, ausgewachsene Buchen, Eschen und Bergahorn wachsen hier. "Die Bestände zählen zu den wertvollsten in der Kernzone des Nationalparks", sagt Phoenix. Er befürchtet, offenbar nicht ganz unbegründet, einen Kahlschlag auf dem Großen Winterberg. Auf seinem Tisch liegt ein Antrag der SIB. Demnach sollen 23 stattliche Bäume gänzlich der Kettensäge zum Opfer fallen, andere gekürzt und Sichtschneisen geschlagen werden. Und das auf 1600Quadratmetern! Ihm blutet das Herz. "Solche Eingriffe und dazu noch in dieser Größenordnung sind in dieser Naturzone verboten", so Phoenix.
Um über den dichten Wald in die Ferne schauen zu können, sahen die ersten Sanierungspläne vom Juni 2006 anders aus. "Der Turm sollte um eine Aussichtsebene erhöht werden", erläutert Architekt Schlotter. "So eine Variante wäre das Vernünftigste", sagt Phoenix. "Der Wald kann sich ohne menschlichen Einfluss urwüchsig entwickeln und die Touristenattraktion bleibt erhalten." Das Vorhaben war weit gediehen, aber dann doch über den Haufen geworfen worden.
Denkmalamt interveniert
Landeskonservatorin Rosemarie Pohlack vom Landesamt für Denkmalpflege: "Die Aufstockung würde den dritten baulichen Eingriff an dem Turm bedeuten und hätte das Ensemble nicht sehr verschönt. Es wäre bautechnisch äußerst aufwendig gewesen und mit dem Denkmal nicht verträglich." Marc Henkenjohann, einer der beiden Gastwirte vom Berghotel Großer Winterberg, lehnte den Gestaltungsentwurf ab: "Der offene Stahlkäfig, der da drauf sollte, war uns zu futuristisch, passte überhaupt nicht auf das Fachwerk. Wir wollen, dass das gesamte Haus seinen ursprünglichen Charme von 1848 behält und mittelfristig auch Hotel und Gaststätte originalgetreu sanieren."
Das Nationalparkamt und der Nationalpark-Förderverein befürworten dagegen die zusätzliche Etage. "Ein Turm ohne Aussicht blamiert uns, genauso wie ein Kahlschlag. Ein Kompromiss muss her", fordert Vereinschef und Landrat Michael Geisler(CDU). Die Idee wäre, ein Zwischengeschoss im Sockel nach historischem Vorbild einzuziehen.
Die Abholzungspläne hingegen müssen vom Regierungspräsidium abgenickt werden und sind dort bekannt. Ingolf Ulrich, stellvertretender Pressesprecher: "Es ist noch nichts entschieden. Die SIB ist beauftragt, ein Konzept vorzulegen."
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Sächsische Zeitung
14. November 2007
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